Kosten eines Bauschlichtungsverfahrens

Grundsätzlich gilt, auch ein Bauschlichtungsverfahren ist nicht kostenlos. Allerdings ist diese Investition sinnvoll angelegt, da Bauprozesse vor Gericht und unter Umständen über mehrere Instanzen weitaus höhere gerichtliche und außergerichtliche Kosten verursachen und sich zudem noch zum Teil über Jahre hinweg hinziehen können. Der Vorteil der Bauschlichtung besteht darüber hinaus darin, dass die Parteien wissen, woran sie sind. Mängel können schnell behoben werden, der Bauunternehmer erhält sein Geld und das berühmte Nervenkostüm wird außerdem nicht allzu sehr strapaziert.

Grundgebühr

450,00 €

zuzüglich 19 % MwSt.

   85,50 €

insgesamt

535,50 €

 

 

Führt ein Antrag deswegen nicht zu einem Bauschlichtungsverfahren, weil der andere Beteiligte der Durchführung nicht zustimmt, so trägt der 

Antragsteller von der Grundgebühr nur einen Betrag von

70,00 €

zuzüglich 19 % MwSt.

  13,30 €

insgesamt

83,30

 

 

Die Pauschale für Auslagen (z. B. Porti, Telefon, Kopierkosten usw.) beträgt: 

Auslagenpauschale

30,00 €

zuzüglich 19 % MwSt.

  5,70 €

insgesamt

35,70

 

 

Die Vergütung für die mündliche Verhandlung beträgt

 

je angefangene Stunde

90,00 €

zuzüglich 19 % MwSt.

  17,10 €

insgesamt für die angefangene Stunde

107,10 €

 

 

Nicht in dieser Übersicht enthalten sind evtl. Fahrtkosten des Schlichters zur mündlichen Verhandlung, Kosten von evtl. erforderlich gewordenen Sachverständigen oder Zeugen oder von beauftragten Rechtsanwälten.

Im Regelfall werden durch den Schlichter Vorschüsse von dem antragstellenden Beteiligten eingefordert. Die endgültige Kostenverteilung wird am Ende des Verfahrens vereinbart. In vielen Fällen dürfte eine solche Verteilung unter Berücksichtigung eines gegenseitigen Nachgebens gleichmäßig auf die Beteiligten erfolgen.

 

 

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